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neues Blatt einspielen

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10 Jahre 7 Monate her #836 von MoonMind
MoonMind antwortete auf Re: neues Blatt einspielen
Also, erstmal wünsche ich (aufs andere Thread bezogen) schöne Ferien :)

Und dann: Ja, es lohnt sich, Blätter über längere Zeit und systematisch zu testen. Wichtig ist, zumindest mal irgendwo eine Art Zuhause zu finden, also eine Marke und einen Typ, der verlässlich funktioniert. Dann hat man immer Blätter, die tun, was man erwartet. Danach gehts auf die immerwährende Suche nach &quot;genau dem Sound&quot;... den man eben gerade möchte <!-- s:wink: --><img src="{SMILIES_PATH}/icon_wink.gif" alt=":wink:" title="Wink" /><!-- s:wink: --> Aber Geduld und Bedacht sparen Frust und Geld. Also ist dein Vorgehen genau richtig, denke ich.

Nur noch eines (zur Klarstellung): Blätter verändern sich immer und laufend! Aber ob sie &quot;besser&quot; werden, hängt stark davon ab, wie sie starten - was rasch leicht geht, ist auch schneller hinüber. Gute Blätter brauchen einen Moment, bis sie voll da sind, halten das dann aber für eine vernünftige Zeitspanne (mehrere Wochen bei täglichem Spiel, länger, wenn man abwechselnd mit mehreren Blättern verschiedener &quot;Reifegrade&quot; arbeitet. Ich hab für meine Saxophone immer mindestens ein Blatt in möglichst optimalem Zustand in Reserve - für Auftritte. Aber meistens spiele ich das jeweils zweit- und drittbeste Blatt. In Arbeit habe ich (je nach Sax) vier bis zehn Blätter! Aber das muss fürs Xaphoon sicher nicht sein - zwei, vielleicht drei tuns auf mittlere Sicht völlig.

M.

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10 Jahre 7 Monate her #834 von Minouche
Ich dachte irgendwie, daß das vielleicht länger dauert. Aber dann kann ich bei den Blättern, die ich schon ein paar mal benutzt habe zumindest mal davon ausgehen, daß die nicht großartig besser werden. Gut zu wissen. Also ich sag jetzt gar nicht, daß die alle schlecht sind, ich denke eher, daß das heißt, daß es bei mir selbst noch jede Menge Potenzial gibt <!-- s;-) --><img src="{SMILIES_PATH}/icon_wink.gif" alt=";-)" title="Wink" /><!-- s;-) -->

Übrigens kann es ja sein, daß das Xaphoon härtere Blätter verträgt, ich nehme aber mal an, daß ich die noch nicht vertrage. <!-- s:oops: --><img src="{SMILIES_PATH}/icon_redface.gif" alt=":oops:" title="Embarassed" /><!-- s:oops: -->

Aber wie gesagt, vorläufig kaufe ich sowieso noch keine neuen Blätter. Ich habe noch genug zum herumprobieren. Wenn ich dann mal so weit bin, daß ich ein paar Blätter kaputt gespielt habe und Nachschub brauche, dann muß ich mal versuchen etwas systematischer dran zu gehen. Ob ich mir sicherheitshalber aufschreibe, mit welchem Blatt ich schon am Anfang gut zurecht komme?

LG Minouche

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10 Jahre 7 Monate her #831 von MoonMind
MoonMind antwortete auf Re: neues Blatt einspielen
Blätter einspielen dauert - je nach Instrument, Mundstück, Blatt usw. - dreimal zehn Minuten oder länger, d.h. öfter (einmal 30 oder mehr Minuten bringt nichts - wenn man ein frisches Blatt überstrapaziert, hält es weniger lange). Allerdings muss ich sagen, dass ich als Vielspieler für ein &quot;anständiges&quot; Einspielen oft gar keine Zeit habe, also Blatt drauf, ausprobieren, entweder zurückstellen oder gleich ab in den Reedguard (Blattschutzbehälter), spielen. Bei Mist (den es gibt): Ab in die entsprechende Kiste (die ziemlich voll ist :)), vielleicht mag das Xaphoon ja Blätter, die mein Bari- oder Tenorsax nicht mögen (ist oft der Fall - das Xaphoon verträgt härtere und zähere Blätter und stimmt dann erst noch besser).

Um eine Marke/Sorte zu beurteilen, brauchst du davon mindestens drei (am besten zehn) Blätter - aber das ist eh noch zu früh. Schau mal, in welche Richtung es geht (später kannst du ja mal nach Marken oder so fragen - entwickle aber erstmal Vorlieben und Vorstellungen, das ist sowieso das Wichtigste; was für mich geht, muss ja für dich nicht passen).

Viel Spaß und Erfolg! :)

M.

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10 Jahre 7 Monate her #829 von Minouche
Hallo MoonMind,

das kann also heißen, daß mein erstes Blatt seine beste Zeit schon hinter sich hat?
Dann sollte ich das vielleicht fleißig weiter spielen, um mal die Erfahrung zu haben, wie sich ein Blatt benimmt, wenn es hinüber ist.
Naja, das werde ich wohl eher nicht machen, weil das LaVoz und das Rico Royal im Moment einfach besser passen.

Bis ich dazu komme, mir neue Blätter zu kaufen, wird noch eine Weile dauern, weil ich ja schon einmal quer durch den Garten alles mögliche zusammen gekauft habe. Da sind sogar noch original verpackte dabei (Gonzalez, Vandoren Classic und V16), die habe ich damals zur Seite gelegt, weil ich das Gefühl hatte ich verliere den Überblick.
Und ich habe sogar ein synthetisches Légère. Das geht auch ganz gut, klingt aber viel samtiger.

Einmal habe ich im Laden ein Baritonblatt ans Xaphoon drangehalten. Ich konnte mir nicht recht vorstellen, daß das passt.

Aber nochmal zum Einspielen: wenn ich ein Blatt ein paar Minuten ausprobiert habe ist es ja noch lange nicht eingespielt?

LG Minouche
Jetzt juckt es mich in den Fingern, das Vandoren V16 auszupacken.

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10 Jahre 7 Monate her #827 von MoonMind
MoonMind antwortete auf Re: neues Blatt einspielen
Ja, was du da festgestellt hast, ist ziemlich normal - und übrigens auch ziemlich logisch: Jedes Blatt hat ein anderes Schwingungsverhalten - und das ändert sich außerdem mit der Zeit. Lange gespielte Blätter werden weich und (allzu) flexibel, was dazu führt, dass man bei gleichem Ansatz den Ton hochtreibt (das ist nicht der einzige Effekt, aber einer der unerwünschten). Dafür spielen sie sich eine kurze Weile (bevor sie sterben) sehr locker und angenehm mit hellem, klarem Klang - aber das ist kurz vor Torschluss. Wenn ein Blatt &quot;zuschnappt&quot; (d.h., es leistet dem Lippen-/Kieferdruck keinen ausreichenden Widerstand mehr, klappt unkontrolliert nach oben und verschließt damit die Öffnung) oder plötzlich unvermittelt zu quietschen beginnt, ist es hinüber (spätestens dann). Am anderen Ende der Skala sind die Dachschindeln und Türkeile - bocksteife Dinger, die man einfach nicht zum freien Schwingen bringt. Blöderweise kann es sogar bei Blättern aus der gleichen Packung passieren, dass sie nicht nur völlig unterschiedlich sind, sondern außerdem das eine super, das andere gar nicht funktioniert. Gehört zum Rohrblattbläserleben...

Royal und LaVoz sind etwas besser selektiert, die Trefferquote sollte also höher sein als regulären (blue box) Ricos. Aber meiner Erfahrung nach ist das alles ziemlich relativ. Ich kann übrigens Vandoren Java empfehlen, wenn es später mal was etwas Teureres sein kann. Die klingen auf dem Xaphoon wirklich voll, rund und erdig. ich benutze (wie im anderen Thread gezeigt) aber alles Mögliche, vor allem auch Blätter fürs Baritonsaxophon. Auf den Bb-Xaphoons klingen die sehr überzeugend...

M.

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10 Jahre 7 Monate her #825 von Minouche
neues Blatt einspielen wurde erstellt von Minouche
Weiß eigentlich jemand, wie lange es ungefähr dauert, bis ein Blatt eingespielt ist?
Ich habe nämlich ein paar Blätter hier, die habe ich wahrscheinlich nur 2-3 mal ausprobiert, und trotzdem gehen sie auf dem neuen Xaphoon besser, als das mitgelieferte Rico.

Oder es liegt an mir, und ich gewöhne mich schon an das neue Instrument - da müßte ich dann morgen nochmal mit dem Rico vergleichen.

LG Minouche

Edit: es wird wohl auch an mir liegen. Ich habe gerade nochmal mit verschiedenen Blättern rumprobiert. Das Neue geht jetzt auch.
Allerdings habe ich 2 Blätter entdeckt, mit denen ich die Tonleitern leichter treffe. Mit dem neuen und dem alten Rico wird alles viel zu hoch.
Mit dem LaVoz 2 1/2 und dem Rico Royal 2 2/1 zeigt das Stimmgerät viel weniger Abweichung.
Kann das sein?

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