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Minouche ist neu hier

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10 Jahre 4 Monate her #835 von Minouche
Ich bin froh, daß du das schon so lange hast.
Sonst könntest du vielleicht meine Fragen nicht so gut beantworten.

Morgen abend gehts in Urlaub. Ich überlege, ob ich nicht ein Plätzchen für das Xaphoon finde. Wenn ich mir schon so ein handliches Instrument geleistet habe, sollte ich das eigentlich ausnutzen. Muß mich noch entscheiden, welche Noten ich mitnehme, ich will ja nicht bloß Tonleitern spielen.

LG Minouche

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10 Jahre 4 Monate her #833 von
antwortete auf Re: Minouche ist neu hier
Jedes Bambus-Xaphoon klingt potenziell anders als jedes andere (Naturprodukt als Basis, handgemacht...) - und MEIN altes Bb klingt besonders voll im Vergleich mit allen anderen Bambusinstrumenten, die ich besitze. Nur das wollte ich sagen bzw. hätte ich sagen sollen. Neuere Xaphoons sind aber klanglich ausgesprochen konsistent und auch technisch deutlich einheitlicher als ältere. Das alte Bb habe ich schon ziemlich lange...

M.

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10 Jahre 4 Monate her #832 von Minouche
Wow, vielen Dank, für die Ausführliche Antwort!
Ich habe immer angenommen, daß ein Saxophon "stimmt".

Daß zur Zeit eine ganze Menge der schrägen Töne auf mein Konto gehen, ist mir schon klar! Kann ja gar nicht anders sein. Und daß das Blatt so viel Unterschied macht, habe ich ja ganz aktuell dazu gelernt.

Naja, schau dir an, welche Instrumente ich bisher gespielt habe, da ist es quasi selbstverständlich, daß man die Töne trifft.
Ich möchte das schon möglichst gut lernen. Dabei habe ich es schon instinktiv so gemacht, wie du empfiehlst: die Töne schön lange halten und dann versuchen den Ton höher oder tiefer zu ziehen. Mit dem Zungenboden funktioniert das im Prinzip schon, die Haltung vom Hals und vom Instrument selbst, verändert auch den Ton. Jetzt muß ich eben lernen, das gezielt einzusetzen.
Ich habe auch gemerkt, daß ich im Stehen tiefer spielen kann, als im Sitzen.
Den Halbton hoch, den habe ich meistens schon von alleine, wenn ich nicht aufpasse.

Übrigens finde ich gar nicht, daß mein signiertes Xaphoon viel anders klingt, als das unsignierte. Ich müßte mal beide direkt nacheinander spielen, vielleicht höre ich dann doch einen Unterschied. Wenn ich es recht überlege, muß es aber anders klingen, weil das Signierte dicker ist.

LG Minouche

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10 Jahre 4 Monate her #830 von
antwortete auf Re: Minouche ist neu hier
Ich bin lange genug Holzbläser (und vor allem Saxophonist), um zu wissen, dass kein Rohrblattinstrument von selbst auch nur halbwegs korrekt intoniert- es gibt auch bei Saxophonen nur ganz wenige Marken und Modelle, die mehr oder weniger komplett stimmen (zum Beispiel moderne Yanagisawa-Saxophone). Aber auch die berühmtesten Marken, Selmer, Yamaha, haben so ihre Tücken (Selmer besonders, übrigens - trotzdem spielen sehr viele Profis, gerade auch für klassische Musik, Selmer-Instrumente). Und nicht nur das Instrument "stimmt" nicht - auch der Spieler (Ansatz, Physiologie, Fitness) und das Blatt spielen da eine große Rolle. Man muss so oder so mit der Zeit lernen, einen sehr schnellen, d.h. flexiblen und übers Gehör kontrollierten Ansatz zu haben. Aber das ist am Anfang alles nicht so entscheidend - erstmal Töne machen, Sound entwickeln, Instrument erkunden. Wenn dir die Intonation wirklich sehr wichtig ist, außerdem früh anfangen mit langen Tönen - erstmal stabil aushalten, dann über Lippen-/Kieferdruck und Mundhöhlenform stimmen. Bei einem so kleinen Instrument wie dem Xaphoon kannst du über deinen Mund ungefähr einen Halbton hoch- und zwei bis drei Halbtöne nach unten stimmen! Mein altes Bb-Xaphoon ist zum Beispiel in der Grundstimmung sehr hoch (direkt angesetzt fast einen halben Ton - Brian ist ein Mensch mit großem Kopf (ja, das spielt eben eine Rolle beim Stimmen!)), und das macht es schwierig, ohne bewusstes Gegensteuer sauber zu spielen. Ich nutze zur Korrektur statt eines geraden (Saxophon-)Ansatzes einen nach unten gewinkelten (Klarinetten-)Ansatz, dann geht es recht gut. Und das Ding hat einen richtig fetten Sound - das Signature ist kultivierter, aber das ist ja gar nicht immer erwünscht ;)

Kurz: Intonation ist Sache der Musikerin bzw. des Musikers. Und das Xaphoon ist so flexibel, dass es möglich ist, sogar die übelsten Schrägtöner weitgehend korrekt zu spielen.

Zum Anfangen und Ausprobieren: Geraden Ansatz (Xaphoon im rechten Winkel zur Zahnlinie), ein Zentimeter des Mundstücks unter den Zähnen, A greifen (linke Hand, alle Finger oben dicht), ruhig bei mittlerer Lautstärke anblasen, halten, dann Kehlkopf und Zungenbein fühlbar nach unten/hinten ziehen - dann klingt G (am Anfang sicher noch ein zu hohes G# - experimentieren, bis es klappt). Zungenboden nach oben: 20 bis 50 Cent liegen drin... (falls es nicht bekannt sein sollte: Cent ist das Maß für die Abweichung des Tons vom Zielton... da die Tonskala logarithmisch ist, nützen "Prozent" nix...).

M.

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10 Jahre 4 Monate her #828 von Minouche
Hallo MoonMind

MoonMind schrieb: das ich immer noch oft spiele, obwohl es - ja, genau - wesentlich schlechter intoniert.

Und das stört dich nicht? Spielst du das nur für dich?

Ich will jetzt erst mal lernen, möglichst "richtig" zu spielen, damit mein Vater mal dazu Klampfen kann. Bin da auch schon zuversichtlich. Gestern war das Stimmgerät schon fast gnädig.
Und das, obwohl mein Ansatz ja noch gar nicht sehr stabil sein kann, ich hatte ewig nicht geübt, bis ich mich entschlossen habe, mir ein Signiertes zuzulegen.
Ich hätte natürlich ein Standard kaufen können, aber mir gefällt die Idee einfach, daß das Instrument aus Bambus ist.

LG
Minouche

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10 Jahre 4 Monate her #826 von
antwortete auf Re: Minouche ist neu hier
Hallo und willkommen on board!

Das mit der Widerspenstigkeit neuer Xaphoons ist mir auch schon passiert - dranbleiben, in aller Regel gibt sich das. Wenn man allerdings - wie ich bei einigen meiner Instrumente - ein Xaphoon länger nicht spielt, kann es sein, dass man es (und sich) wieder einspielen muss. Dauert aber (abgesehen vom ersten Mal) nicht lange...

Kleiner Tipp: Zwischendurch (nur um den Spaß zu erhalten) wieder auf den alten Knochen zurückwechseln. Mein erstes Xaphoon war ein Bb (da ich Saxophonist bin, lag das nahe), das ich immer noch oft spiele, obwohl es - ja, genau - wesentlich schlechter intoniert.

Das wird schon :)

M.

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